Die Fettabsaugung: Hilfe nach einer misslungenen Operation

Eine Schönheitsoperation wird nur selten aus gesundheitlichen Gründen durchgeführt. In der Regel sind es ästhetische und persönliche Gründe, weshalb sich die Patienten unters Messer legen. Speziell bei Fettabsaugungen, sogenannten Liposuktionen, geht der Operation in den meisten Fällen auch eine Gewichtsreduktion voraus. Patienten mit starkem Übergewicht müssen ein bestimmtes Gewicht erreichen, um überhaupt operiert werden zu können und um das Risiko für Folgeschäden zu reduzieren. Fettabsaugungen sind vor allem am Hüft- und Oberschenkelbereich üblich und werden oftmals um eine Straffung der betroffenen Körperstellen ergänzt. Obwohl bei der Fettabsaugung an sich keine großen Wunden entstehen, besteht das Risiko von Infektionen und Wundheilungsstörungen, da die Patienten in der Regel sehr übergewichtig sind. Hinzu kommen natürlich ästhetische Probleme, die auftreten können. Dann spricht man oft von einer erfolglosen, verpfuschten, missglückten Schönheitsoperation.

Unschöne Dellen und andere Unregelmäßigkeiten nach einer Fettabsaugung

Neben den medizinischen Problemen, kann es auch zu einem optisch unschönen Ergebnis kommen. Nämlich dann, wenn durch eine unprofessionell durchgeführte Fettabsaugung Dellen oder andere Unregelmäßigkeiten entstehen. In diesem Falle sollte man sich umgehend an einen Spezialisten wenden. Zum einen ist hier ein Jurist für Medizinrecht der richtige Ansprechpartner auch Rechtsanwalt genannt. Zum anderen sollte man sich aber auch unbedingt an eine Klinik für sekundäre ästhetische Chirurgie wenden. Obwohl es meist viel Überwindung kostet, sich noch einmal „unters Messer zu legen“ und die Risiken eines weiteren Eingriffs in Kauf zu nehmen, kann mit gezielten Unterspritzungen mit Eigenfett ein harmonischeres Ergebnis erzielt werden. Wenn dem Betroffenen Schadenersatz bzw. Schmerzensgeld zugesprochen wurde, können diese finanziellen Mittel für die neuerlichen Eingriffe und Behandlungen herangezogen werden. Weitere Kosten übernimmt auch eine Rechtsschutzversicherung – gerichtlichen Kosten eines Rechtsanwalt – diese sollte aber vor der ersten misslungenen Operation statt gefunden haben.